Die grundlegend wichtigsten Dinge vor der eigentlichen Planung

"Die goldenen Regeln des Reisens"

1. Die Idee

Für uns stand schon vor einigen Jahren fest, dass wir irgendwann auf Reisen gehen wollten. Wir hatten beide klare Vorstellungen vom Leben und wussten was wir vom Leben erwarten. Man sollte nie blauäugig durchs Leben gehen und versuchen trotz all der Social Media Welten realistisch zu sein.

Wir haben überlegt, wie wir unsere Liebsten trotz weiter Entfernung, immer noch über unsere Vorhaben informieren können und damit eventuell auch noch weiteren Interessierten an unserer Reise Teil haben zu lassen und sind dabei auf die Idee gekommen, einen eigenen Blog zu schreiben.

2. Das Geld

Jeder der sich für das Reisen im In- oder Ausland interessiert, sollte sich auf jeden Fall vorher Gedanken über eines der wichtigsten Dinge machen (auch wenn man es manchmal nicht wahrhaben möchte).

Das Geld!

Bist du bereit ohne einen Cent in der Tasche zu Reisen oder kannst du deinen Traum ein wenig warten lassen um dir einige Euros zurücklegen zu können. Wir werden bestimmt Gelegenheiten finden, um Jobs für Logie wahrzunehmen, denn so haben wir die Möglichkeit auch andere Lebensweisen und Kulturen kennenzulernen. Natürlich ist es genau so wichtig, wie man das Geld verwaltet. Nehme ich mein Geld mit oder lasse ich alles über die Bank laufen, welches mir erlaubt, immer dann Geld zu nehmen, wenn ich es wirklich brauche.

3. Freunde und Familie

Wichtig ist, nimm dir Zeit deinen Freunden und deiner Familie zu berichten, was ihr vor habt. Wir haben eigentlich nur Zustimmung in unserem Vorhaben erlebt. Natürlich gibt es immer einige Stimmen die Kritik äußern oder nicht zu 100% hinter einem stehen aber davon darf man sich nicht bremsen lassen. Das Lustige ist, immer wenn man jemanden von seinem Vorhaben erzählt, finden es einige schade diese Reise in ihrem Leben verpasst zu haben, die sich uns jetzt bietet! Man ist nie zu alt für eine solche Reise und stoppt sich meistenteils nur selbst, da man nicht gewollt ist sein Leben aufzugeben wie es ist. Verabschiedet euch mit einer ordentlichen Abschiedsfeier und freut euch über alle, die sich noch verabschieden möchten, egal ob für eine Stunde, 20 Minuten oder den ganzen Abend!

4. Der Job

Wir stehen beide im Berufsleben. Nun habe ich meinen Job gekündigt und Stephan gibt seine Selbstständigkeit auf. Mein Job hat mir super gefallen und das hat es nicht einfach gemacht. Für Stephan sieht das alles etwas anders aus, da an seiner Firma einiges hängt. Aber auch dieses Thema bekommen wir gestemmt. Seit euch im Klaren m, dass ihr euer Zeitmanagement nicht unterschätzen dürft. Jeder Monat, den ihr euch mehr Zeit lasst, ist ein verschenkter Monat (und wichtig, denkt darüber nach, was ihr alles kündigen müsst).

 

5. Das Gefährt

Seit euch im klaren darüber, welchen Luxus ihr braucht und auf was ihr verzichten könnt. Soll es zu Fuß auf große Reise gehen oder plant ihr euch einen Van/Wohnmobil zu kaufen.

Wir mussten natürlich vorher darüber nachdenken, dass es mit einem Hund an Board, nicht einfacher wird.

Wir haben uns letzendlich für "unseren Jürgen" entschieden, der uns der großen langen Reise noch mehr Lebensqualität gibt. Mit ein bisschen Innenaus- und Umbau ist unser Glück nun perfekt. Denoch muss man bedenken (ich als Frau sowieso) wieviel Kleidung mit kann. Also denkt dran, vorher ist aussortieren und Flohmarkt angesagt :).

Bei Tipps oder Ratschlägen bzw. Innenausbau und Umbau sind wir gerne euer Ansprechpartner (ihr wisst ja mein Mann ist Klempner/Allroundtalent) und kann euch bestimmt bei der einen oder anderen Frage weiterhelfen ( schweißen, Badausbau, wo kaufe ich mein Gefährt usw.)

6. Die Checkliste 

Dieses ist eine Liste, bei der ihr alle eure Vorstellungen und Planungen festhalten könnt ohne jegliche Organisation zu verlieren.

Die Liste sollte gut durchdacht sein um deine Planung noch organisierter erledigen zu können. Ich werde mir die Liste im Laufe einiger Wochen notieren, sodass ich immer auf dem neuesten Stand der "To do" Liste bin.

 

7. Die Wohnung 

Ein weiterer wichtiger Aspekt bevor ihr euch entscheidet wohin es geht. Es kommt dabei natürlich auch darauf an wielange man wegbleiben möchte. Für ein paar Monate gibt es super Möglichkeiten zur Untervermietung der eigenen Wohnung. Solltet ihr aber für einen längeren Zeitraum von zu Hause wegbleiben wollen, solltet ihr frühzeitig Möglichkeiten zur Unterkunft der Möbel haben bzw. die Möbel die vorhanden sind verkaufen. Für uns stand von vorn herein fest, das wir all unsere Altlasten aus unserem Leben verbannen, um noch mehr das Gefühl von Freiheit zu spühren, welches uns in der Vergangenheit so stark eingeengt hat.

 


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