Wir gegen den Rest der Welt...

Manchmal scheint es, als wenn du alleine gegen die Welt kämpfst. Bei allen Entscheidungen die man im Leben so trifft spielen viele Faktoren eine Rolle. Zum einen natürlich die Umstände in denen man sein Leben bisher verbracht und gestaltet hat. Stephan und ich haben die letzten 4 Jahre viel durchmachen müssen. Jeder hatte seine eigenen Probleme und Konflikte mit dem Leben. Ich komme aus einer großen Familie. Wir waren insgesamt vier Mädels, dass heißt, Familie ist und war immer ein großer Teil meines Lebens. Leider kam bei meiner ältesten Schwester Natalie früh heraus, dass Sie geistig und körperlich schwerbehindert war und Sie ihr Leben leider nie so gestalten konnte, wie Sie es gewollt hätte. Meine Familie hielt trotz der Scheidung meiner Eltern in allen Lebenslagen fest zusammen.

Dann traf mich das Schicksal am 9.5.2014 mit der traurigen Nachricht meine Schwester sei verstorben. Stephan war in dieser Zeit der beste Freund, den man sich hätte vorstellen können und heute denke ich mit einem Lächeln an all die tollen Tage die ich zusammen mit Natalie verbringen durfte...

 

Stephan hat noch eine ältere Schwester. Seine Eltern trennten sich schon, da war Stephan gerade erst 3 Jahre alt. Jeglicher Kontakt zwischen Vater und Mutter wurde nur über Umwege kommuniziert. Seine Mutter lernte Jürgen, den Mann ihres Lebens kennen. Leider meinte es Stephans Leben auch nicht gut mit ihm.

Sein Stiefvater Jürgen erlitt mehrere Schlaganfälle und Stephan übernahm die Klempnerfirma.

Sein Stiefpapa verstarb nach langer schwerer Krankheit und im Nachfolgenden Jahr 2016  dann auch seine geliebte Mutter.

 

Jedoch ist die Entscheidung nicht erst mit dem Tod der geliebten Eltern entstanden. Entstanden ist der Gedanke bereits vor einigen Jahren. Stephan hätte seine Eltern jedoch nie zurückgelassen. Der Plan jedoch stand. "Sollten Jürgen und meine Mutti mal nicht mehr sein brechen wir auf." Niemand konnte ahnen das dieser Zeitpunkt so schnell eintrifft. Ein Mann ein Wort und so suchten wir nach einem neuen rollendem Zuhause.

Wir fanden dann bei einem Händler,dessen Adresse "An der Welle" hieß unser Wohnmobil "Jürgen". Was für ein Zufall. Die Adresse und es muss vorher einem Wassersportler gehört haben. Denn Aufkleber hatte unser Jürgen auf jeder Roststelle :D

(Quicksilver, Rusty, Oneil etc.)

 

Für uns stand auf jeden Fall fest jetzt sind wir bereit für die Reise und können beginnen alle s andere vorzubereiten bevor  die große Reise losgeht!

 

Und wie es weitergeht beim nächsten Mal! :)

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Stefan (Sonntag, 30 April 2017 20:30)

    Grausame Dinge, aus denen man (oft zwangsweise, im Grunde immer viel zu früh) eine Menge fürs Leben lernt. Gemeinsam erlebtes, durchstandenes Leiden, um sich währendessen und daraufhin nur noch viel weiter aufeinander einzulassen, sich weiter aufeinander zu verlassen.

    Schon geschrieben, Michelle. Und genau darum geht es: Lebensfreude! Die Freude am eigenen Leben und an dem Leben anderer teilzuhaben, aber auch ganz sicher jemals teilgehabt zu haben. Und so bleibe auch ich Gedanken bleib weiterhin bei Euch!

    Euer Stefan (-:

  • #2

    Pepsicola Manfred (Donnerstag, 04 Mai 2017 18:33)

    Ich wünsche euch viel Glück auf euren Wegen. Und euer Womo-Jürgen wird das schon durchhalten. Sind gespannt wie es weiter geht!!!

    Grüße

  • #3

    petra (Freitag, 05 Mai 2017 07:37)

    Viel Glück � auf Eurer gossen Reise�

  • #4

    Felix (Donnerstag, 11 Mai 2017 17:05)

    Wo gehts eigentlich hin? Habt ihr euch festgelegt oder seid ihr da noch planlos und entscheidet erst beim fahren???

    Viel Glück auf euren wegen!! Es grüßt "unbekannter Weise"

    Felix