Normandie-Bretagne-Südfrankreich

Und plötzlich gab es einen Knall!

 

Die ersten Tage sind rum und wir sind das erste Mal richtig entspannt. Was wir in den letzten Tagen so erlebt haben und welche Herausforderungen es zu lösen gab, lest ihr hier...

 

 

Kein Wecker klingelt und doch ist man um 06:15 Uhr schon auf den Beinen. Aller Anfang ist schwer und das mit dem ausschlafen bekommen wir auch noch hin :)

 

Am Mittwoch entschieden wir uns gleich in Richtung Westen weiterzufahren. Da das kleine Örtchen keine geöffnete Bäckerei hatte, hielten wir für eine kurze Pause an einer Raststätte und aßen frisches leckeres französisches Baguette. Eins der Dinge, die Wir an Frankreich so lieben!

 

Der nächste Halt sollte nicht ganz so weit entfernt sein, um auch etwas von den Sehenswürdigkeiten und Landschaften zu sehen. Also entschieden wir uns für das kleine Örtchen Luc-sur-Mer, gelegen in der Normandie. Rundherum vollgepackt mit Aktivitäten perfekt für Familien, fanden wir einen beschaulichen kleinen Campingplatz. Dieser war dieses Mal nur wenig ausgebucht, da momentan noch die Nebensaison ist. Im Schatten hatten wir uns ein tolles Plätzchen ausgesucht, welches bei 34°C sehr angenehm war. Um Turner ein wenig Auslauf zu gewähren, ging es nach einer kurzen Rast in Richtung Strand. Die Sonne war schon so intensiv, sodass wir es nach 45 Minuten trotz des Meeres am Strand nicht mehr aushielten. Selbst das Wasser war bis zu den Knien Pippiwarm :-D...also ging es wieder zum Campingplatz.

Nach einem leckeren Essen und einer kleinen Fotosession von der Umgebung, wurde fleissig weiter an neuen Videos gearbeitet. Denn außer diesen Blogs, werden wir, um den Lesern noch mehr Eindrücke geben zu können, in jedem Monat ein Video mit den schönsten Impressionen unserer Reise online stellen. Dafür könnt ihr uns ebenfalls auf Youtube abbonieren (surfandwork).

 

 

Am Abend planten wir, wohin es am nächsten Morgen gehen sollte. Nach einigen Klicks fand ich den wunderschönen Ort Mont St. Michel, der auf einer kleinen Insel etwa 1 km entfernt vom Festland im Wasser gelegen war. Etwa 260 km mussten wir bis dorthin zurücklegen. Mit "Jürgen" nicht immer so einfach, denn auf größeren Steigungen wurde er immer gerne etwas langsamer. Immerhin schaffte er es bei den Abfahrten immer auf etwa 100km/h :-D. Ein etwas anderes Gefühl als mit durchschnittlich 130 km/h durch die Gegend zu fahren.

 

In Beauvoir, etwa 10 Minuten mit dem Fahrrad von Mont St. Michel entfernt, schlugen wir unser Nachtlager auf. Nach kurzem Aufbau (was wir mittlerweile schon super hinbekamen), schnappten wir unsere Fahrräder und Turner und starteten eine kleine Fahrradtour. Die Damen am Empfang empfahlen uns eine Strecke die einen kleinen Fluss des Ortes entlangführte. Der kleine Fahrradweg ging über in eine endlos lange Wiese mit hunderten von Schmetterlingen die hinaufstiegen, als wir an ihnen vorbeifuhren.

Zum Ende hin wurde es leider dann doch immer schwerer mit dem Fahrrad durch das hohe Gras zu kommen, also ging es den Weg auf der anderen Seite des Flusses wieder zurück. Zu Hause angekommen machten wir uns fertig und am Abend ging es für Stephan und mich zum Mont St. Michel. Die lange Brücke führte direkt zum Eingang zur Innenstadt der Insel. Die kleinen Gassen und das Kloster, welches mitten auf dem Berg gebaut ist, waren wunderschön anzusehen. Ein gelungener Tag von Anfang bis Ende.

 

Donnerstag war es an der Zeit in Richtung Süden zu fahren. Vorher mussten wir noch einige Erledigungen im nahegelegenen IKEA machen. Wie heißt es so schön, man muss in jedem Land einmal in einem IKEA gewesen sein. Wir fanden wonach wir gesucht haben und setzten unsere Reise Richtung Ile de Ré fort.Die Fahrt war ziemlich anstrengend, da es wieder desöfteren bergauf ging und Jürgen nicht in der Stimmung war, diese schnellstmöglich hochzufahren und plötzlich gab es einen Knall! War was mit unserem Jürgen? Wir schreckten beide zusammen und sahen im Rückspiegel wie ein LKW hinter uns ins Schlingern kam. Also hielten wir ebenso wie der LKW Fahrer an. Wir erkundigten uns, ob alles in Ordnung sei. Seine Antwort war unschlagbar “ Das war nicht der erste Reifen!” Er bedankte sich noch bei uns fürs anhalten und wir fuhren weiter. Die Ile de Ré liegt bei La Rochelle und ist ca. 30 km lang. Um auf die Insel zu kommen, mussten wir 15€ zahlen aber die menschenleeren Strände zauberten uns wieder ein Lächeln auf die Lippen. Gemeinsam mit Turner besuchten wir einen Bunker der am Strand stand. Im zweiten Weltkrieg besetzen die Deutschen die Insel.

Den Abend ließen wir mit einem leckeren Burger und Pommes ausklingen, die in einem kleinem Foodtruck direkt am Campingplatz Du Bois Henry VI serviert wurden. Freitag vormittag nutzen wir, um uns ein wenig weiter um unser unfertiges Badezimmer zu weiter zu gestalten. Wir kamen ein großes Stück weiter. Mittags zogen wir dann los in Richtung Soulac-sur-mér. Um ein wenig Zeit zu sparen fuhren wir von Royan aus dorthin. Um uns ein wenig Entspannung zu gönnen, buchten wir uns auf dem Campingplatz, wo wir vor einigen Jahren schon einmal standen, für zwei Nächte ein. Dieses Wochenende war perfekt, um uns ein wenig mehr mit Turner zu beschäftigen und dem bloggen weiter nachzugehen.

Aber das wichtigste durfte natürlich nicht fehlen.

Das Surfen!