Les Landes

Von Unwetter zu Sonnenschein!

 

Es gibt Dinge, wie das Wetter, welche man selbst auf Reisen nicht beeinflussen kann. Wir haben versucht aus den stürmischen Tagen das Beste zu machen. Was wir so erlebt haben und wie ihr die Zeit dennoch sinnvoll nutzen könnt, das lest ihr hier...

 

 

Als wir am Mittwoch in Moliets ankamen, wussten wir nicht, was uns dort erwartete. Die letzten Jahre waren wir meist Ende Juli / Anfang August dort. Zur Nebensaison sah Moliets aus, wie jedes andere Örtchen indem wir zuvor waren. Leer und ruhig (was in den Sommermonaten ganz das Gegenteil ist). Wir suchten uns einen Platz nahegelegen vom "PureSurfcamp" und gingen gleich zu unserem Bekannten Ole ,der aber nicht anzutreffen war.

Um das ganz gute Wetter noch zu nutzen entschieden wir uns, ans Meer zu gehen. Ich packte mir meinen Rucksack und Turner, Stephan nahm sein Surfbrett und wir zogen zum Strand. Der Fluss, der sich mit den Jahren am Strand von Moliets immer wieder änderte, zog eine klare Linie zwischen der linken und der rechten Strandhälfte. Es war ziemlich windig aber die Wellen waren surfbar.

Ich entschied mich, weiter ab vom Schuss, mit Turner rum zu liegen, um ihn ein wenig an das liegen und zuschauen von Stephan beim Surfen zu gewöhnen. Nach einigen gesurften Wellen, kam Stephan wieder aus dem Wasser. Fürs erste reichte es ihm. Den Abend nutzen wir, um unser Wohnmobil wieder ein wenig auf Vordermann zu bringen. Auf 8qm alles unterzubringen,was vorher auf 100qm verteilt war, war schliesslich nicht so einfach. Am späten Abend zog ein riesiger Sturm auf, was teilweise Bäume auf dem Campingplatz zum umfallen brachte.

Gott sei Dank nicht auf unseren geliebten "Jürgen"!

Am Donnerstag brauchten wir dringend eine Alternative zum Miesepeterwetter und entschieden uns, für eine kleine Müllsammelaktion am Strand. Stephan, Turner und ich zogen also los in Richtung Strand. Dort angekommen sammelten wir alleine auf der rechten Seite innerhalb von einer halben Stunde einige volle Tüten Müll. Da es nach einer Weile echt zu windig war, mussten wir unsere Aktion dann aber doch abbrechen. Den restlichen Nachmittag nutzen wir dazu, die Videos zuzuschneiden und die passende Musik zu hintelegen (was 4 Stunden gedauert hat). Am Abend trafen wir uns mit Ole und seinem Team zu einem Filmeabend und nettem beisammensitzen. Die kleine Runde war trotz des Unwetters sehr angenehm und der Abend ging zu schnell vorbei.

 

 

Am Freitag war wieder Abreisetag. Um unseren Vlog ein wenig weiterzugestalten, entschieden wir uns, ein kleines Interview mit dem Management vom "PureSurfcamp" zu halten und dieses auf Video aufzunehmen. Was daraus geworden ist, das seht ihr unter unseren Videos!

Samstagmorgen ging es in Richtung Hossegor. Dort versuchten wir bei den Outlets einen schönen Wetsuit für mich zu finden. Wie es nun immer so ist, fand ich leider nichts aber Stephan war um eine neue Regenjacke reicher. Wir fuhren auf einen kleinen Campingplatz ca. 2 km weit vom Strand in Seignosse entfernt. Neben einem Wald gelegen, zögerten wir nicht lange und gingen eine große Runde mit Turner, um die Umgebung zu erkunden. Um die Zeit sinnvoll zu nutzen erledigte ich auf dem Campingplatz auch gleich die angefallende Wäsche, welche hier anscheinend sehr viel weniger war als noch zu Hause.

Wir blieben über Nacht und fuhren am nächsten Tag nach Hossegor in die Innenstadt. Dort fand ich dann endlich meinen heiß ersehnten Wetsuit und sogar noch einen neuen Pullover. Von dort aus ging es in den Nebenort nach Capbreton. Dort entschieden wir uns zwei weitere Nächte zu bleiben. Nah gelegen am Strand fanden wir es ja eh am Besten! Die Zeit nutzen wir um neue Videos zu schneiden, den “Haushalt” zu erledigen und Stephan schaffte es endlich mal ein paar schöne Wellen zu surfen... :). Morgens, sowie auch am Abend, nutzen wir die Zeit so gut es ging, um Turner mit Strandspaziergängen zufrieden zu stellen. So ganz nebenbei, wir konnten mittlerweile sogar eine halbe Stunde mit Turner was essen gehen, ohne das er gleich Hummeln im Hintern bekam und sofort wieder los wollte.

Um so schöner war es, dass wir heute endlich mal wieder etwas Sonnenschein abbekamen..wunderschön wieder mit der Sonne aufstehen zu können. Für uns im Ingesamten ein paar gelungene Tage, die wir wieder gut miteinander nutzen konnten.

 

 

 Mittlerweile sind wir seit zwei Wochen unterwegs und so langsam fängt man an, sich zu entschleunigen.

Mit einem Hund zu reisen, ist nicht immer einfach. Die Menschen haben teilweise Angst vor einem großen Hund. An Stränden werden Flaggen aufgestellt, um so zu kennzeichnen, das dieses ein Abschnitt ohne Hunde ist! Doof nur, wenn ausgerechnet in diesem Abschnitt die Sandbänke sind, auf denen die Wellen super laufen. Nicht einmal am Strandabschnitt mit dem Hund an der Leine, ist es gestattet zu spazieren. Das kann ich hier überhaupt nicht nachvollziehen.

Je näher wir Spanien kommen, desto kritischer werden die Menschen den Hunden gegenüber. Aber was solls, unsere Meinung zählt nicht!

Keinen Wecker mehr stellen, um früh morgens zur Arbeit zu schnellen, um sich dann für den Rest des Tages nicht mehr zu sehen. Bis jetzt bereuen wir den “Ausstieg” aus unserem alten Leben nicht. In den nächsten Tagen werden wir “La France” verlassen, um neue Erlebnisse in “Spanien” zu erleben. Wir sind gespannt was uns dort erwartet. Bis bald auf unserem Blog :)!