Grenzübergang Frankreich-Spanien

"Au revoir" Frankreich "Hola" Spanien!

...Die Tour durch Frankreich war der perfekte Start für unsere Reise. Drei Wochen sind wir von der Normandie bis runter nach Südfrankreich gefahren und konnten schon so einiges für unsere Reise mitnehmen. Nun ist es aber an der Zeit weiterzureisen. Wohin es geht und womit wir die letzten Tage vor dem Grenzübergang verbracht haben, dass lest ihr hier...

Den Mittwoch und Donnerstag verbrachten wir am Strand. Der Surfspot "La Pointe" in Capreton war ein Beachbreak, der bei dem richtigen Swell gut brettert. In der Tagen, in denen wir dort waren, war das Surfen zwei Tage echt gut, bei offshore Wind und ca.  5ft. An den kleineren Tagen war es ideal für Anfänger, wie alle großen Sandstrände in der Region.


Am Freitagvormittag lieh ich mir ein Fahrrad und zusammen mit Stephan ging es auf die Suche nach einem passenden Beachcruiser. Dass das nicht so einfach in Frankreich werden würde, wussten wir nicht. Nach gefühlten 6 Fahrradläden später gaben wir die Suche auf. Anscheinend geht der neue Trend in Richtung Elektro Beachcruiser! Überhaupt nichts für mich! So gaben wir das Fahrrad nach zwei Stunden wieder ab. Über das Internet bzw. die Gruppe "Surftravellers"  bei Facebook, trafen wir auf dem Stellplatz vor unserem Strand kurz auf zwei Österreicherinnen, die ebenfalls mit einem kleinen Van unterwegs waren. Am Freitag war es dann aber doch zu windig und überhaupt keine Welle da, deswegen ging es nach zwei Stunden Strand etwas durchgefröstelt wieder in Richtung Campingplatz.

Am Samstag entschieden wir uns, die Zelte in Capbreton abzubauen um weiter in Richtung Süden zu fahren. In Bayonne machten wir dann noch kleinere Erledigungen. Eigentlich wollten wir uns dann einen Stellplatz bzw. einen Campingplatz in Biarritz suchen, was aber ein Ding der Unmöglichkeit war. Egal an welchen Campingplatz man kam, entweder waren diese komplett ausgebucht oder sie erlaubten keine Hunde. Irgendwo in einer Sackgasse in der Nähe von St. Jean de Luz fanden wir einen beschaulichen 2* Campingplatz. Dieser hatte noch genügend frei und war ordentlich und gepflegt. Nach einem kurzen Nickerchen ließen wir Turner seine Ruhe und machten uns zu Fuß auf den Weg in Richtung Stadt. Auf der Karte sah die Stadt gar nicht so weit entfernt aus. Wir gingen eine Stunde zu Fuß hin, was aber wahrscheinlich auch daran lag, dass wir 10 Mal anhielten um Fotos oder Videos zu machen. Die Stadt lag nur eine Bucht von San Sebastian entfernt und war wunderschön anzusehen mit den kleinen Gassen und den vielen kleinen Läden. Der Marktplatz war voll von Künstlern, die ihre Bilder ausstellten und einigen Restaurants die mit Menschen gefüllt waren. In einer kleinen Cocktailbar tranken wir nach unserer kleinen Shoppingtour einen leckeren "Mochito Fromboise". Genau als es nach Hause ging fing es an zu regnen und der komplette Strand sah wie leergefegt aus. Die Stunde nach Hause war wahrscheinlich eine unserer lustigsten "Nach-Hause-Wege" jemals!

Als wir um 21:00 Uhr das Wohnmobil erreichten waren wir platt und fielen nach einem kurzen Abendessen in unser Bettchen. Heute ging es nun endlich über die spanische Grenze in Richtung Playa de Laga. Wir ließen San Sebastian, Orio, Zarautz und Lekeito hinter uns und fuhren an meinen bisherigen Lieblingsspot hier in Spanien. Bei 26°C und super Wellen, wollten natürlich alle bei dem Wetter dorthin. So fuhren wir erst nach Laida zum Strand, wo wir eine große "Turnerrunde" gingen, um dann später unserem Spaß im Wasser nachgehen zu können. Übrigens ist dieses der Spot, an dem unser Titelbild entstanden ist!