Asturien

Von Sopelana bis nach Liencres!

 

...die letzten Tage ging es ein bisschen im kantabrischen Land umher. Das Wetter wurde etwas schöner und die Wellen leider ein wenig kleiner. Aber wer sagt, dass wir sonst nichts zu tun haben? Durch welche Strapazen es dieses Mal ging und wie wir das wieder einmal mit bravur lösen konnten, das lest ihr hier...

 

 Der Montag startete früh am Morgen. Nach einer entspannten Nacht auf dem Stellplatz in Suesa, ging es auf in Richtung Llanes. Man gut, dass Llanes nur gute 5km entfernt lag. Um einen guten Platz auf dem Parkplatz zu bekommen fuhren wir extra eher los als geplant. Am Strand von Llanes, kam dann aber Enttäuschung. Die Wellen waren ok aber der Parkplatz bzw. der Platz vor dem Strand, stand voll mit so vielen Campern und Autos, dass wir unseren Plan ganz schnell vergaßen, dort den Tag über zu stehen. Schnell musste eine Lösung her, deshalb fuhren wir quer durch einige Gassen zwischen den Feldern entlang und landeten schließlich auf einem Parkplatz, auf dem nur drei weitere Camper standen. Und das um 8 Uhr morgens :).

Also entschieden wir uns dort zu bleiben und den Strand dort zu erkunden. Um Turner Auslauf zu geben, gingen wir gleich mit ihm los. Der Strand war riesengroß! So konnten wir eine Menge mit Turner herum rennen und toben. Anscheinend hatte sich das mit dem "inoffiziellen Hundestrand" herumgesprochen und mindestens 6 andere Hunde liefen ebenfalls kurze Zeit später am Strand umher. Wieder oben am Parkplatz angekommen, erschienen die ersten Badegäste. Innerhalb von einer Stunde war der komplette Parkplatz voll! Den restlichen Tag verbrachten wir beim Wohnmobil und in der Sonne am hinteren Teil des Strandes, wo sich andere Hunde ebenfalls hinzugesellten. An diesem Teil des Strandes gab es so etwas wie einen kleinen Bachlauf, in dem man kniehoch im Wasser stand und sich super abkühlen konnte. Weiter vorne am Strand gab es ein kleines Snackhäuschen, so gab es am Abend ein leckeres Eis :)! Ab 21 Uhr leerte sich der Strand endlich und ab 22 Uhr hatte wir unsere Ruhe.

Und das alles für 0€! Der Strand an dem wir schliefen, hieß Playa de la canal. Auf jeden Fall empfehlenswert, für all die, die gerne frei stehen und weitläuftige Strände lieben.

 

 

 

Am Morgen dann der Schock, die Solaranlage bzw. die Batterien der Solaranlage waren leergesogen und unser Kühlschrank war aufgewärmt. Wir dachten gleich, dass der Solarregler überhitzt war und dadurch die Batterien nicht mehr geladen hatte. Schnell musste eine Lösung her! Also ging es nach Santander, was ca. 20 km entfernt lag in den erstbesten Baumarkt. Dort fanden wir nicht, wonach wir suchten.

Also ging es quer durch die Stadt in verschiedene Elektromärkte und Baumärkte, bei denen wir die Angestellten immer nach Tipps fragten, wo wir einen MPPT Regler herbekamen. Leider war es in Spanien anscheinend unmöglich, einen solchen Regler im normalen Verkauf zu erwerben, sodass wir im Internet bei einem Großhändler einen neuen bestellen mussten. Um diesen versenden zu lassen, brauchten wir aber erst einmal eine neue Bleibe. Also fuhren wir ca. 15km weiter, nach Soto de la Marina, wo wir uns für einige Minuten mit einem  Pärchen unterhielten, welches ebenfalls aus Hannover kam und vor 7 Jahren nach Spanien ausgewandert war. Da das Hundeverbot weiterhin an vielen Campingplätzen galt, entschieden wir uns einfach nach unserem Gefühl anzuhalten und nach einer Campingmöglichkeit zu fragen. Wir fanden einen sehr kleinen Campingplatz, der aber sehr nett und ruhig aussah (http://www.hotelcostasanjuan.com/). Der Campingplatzwart war sehr freundlich und zuvorkommend und wir konnten ein wenig weiter an unserer Innendusche und den Abflussleitungen arbeiten. Die Stadt Soto de la Marina, war ein kleiner Ort, mit einem kleinen Strand und perfekt, um einige Nächte dort zu verbringen. Da wir sowieso auf unseren Regler dort warten mussten, blieb uns nichts anderes übrig, als dort zu verweilen. Am Abend gab es Baguette mit Wurst und Käse (was wir mittlerweile schon nicht mehr sehen konnten) und gegen 23 Uhr ging es ins Bett.

 

 

Heute Morgen machten wir uns kurz frisch und fuhren dann wieder los in Richtung Santander. Vielleicht zog der Kühlschrank ja zu viel Strom und deshalb hatten die Batterien der Solaranlage aufgegeben? Wir fuhren in die einzige Werkstatt für Wohnmobile dort. Dort angekommen besprachen wir das Problem mit dem Zuständigen. Anstelle eines Kühlschranks bot er uns an, die Gaszufuhr zu prüfen und eventuell das Problem beheben zu können. Wir hatten bislang nicht über Gas gekühlt, da die warme Luft immer nach innen zog.

Der Mechaniker dort fand relativ schnell das Problem renigte hier und da ein wenig und war schnell damit durch. Endlich gab es wieder einen kalten Kühlschrank! In der Werkstatt trafen wir auf Fernando, der Deutsch sprach, weil er mal in Deutschland lebte, ihn es aber nach einigen Jahren wieder in seine Heimat gezogen hatte. Nach 1 Stunde netten Plausch, tauschten wir Handynummern aus und versprachen, uns zu melden, wenn wir in Somo sind.

Im Baumarkt kauften wir noch Fliesen, Fliesenkleber und eine Flex um diese zu schneiden und begannen, kaum auf dem Campingplatz angekommen, mit den letzten Arbeiten (Fotos zum Umbau folgen später). Zu guter Letzt, gab es für Turner noch einen großen Spaziergang und für uns leckere gebratene Chorizo Würstchen und Pimientos de Padrón :). 

Merke: Solltest du im Ausland was bestimmtes benötigen, wende dich an den Hersteller und frage nach einem lokalen Vertreter/Verkäufer/Niederlassung!

Bis zum nächsten Blog, mit neuen Erlebnissen rund um den Globus!