Santander

Ein freudiges Wiedersehen!

...die letzte Woche wurde wieder viel gesurft. Wir haben eine Menge Leute kennenlernen dürfen und die letzten Tage viel mit ihnen verbringen können. Die letzten Nächte. standen wir komplett frei und mussten nur einige Euros pro Tag abdrücken. Wo wir gerade sind und was wir erlebt haben, das lest ihr hier...

 

 Donnerstag checkten wir die Wellen in Liencres und entschieden uns, Soto de la Marina den Rücken zu kehren, um in Liencres ein paar Wellen zu bekommen. Den Abend ging Stephan noch einmal ins Wasser und das bei den Riesenwellen, war echt schon krass anzusehen.

 Am Mittwochmorgen bekamen wir Besuch. Die englischen Jungs, die wir schon in Sopelana getroffen hatten, mussten am Sonntag eh ins Santander die Fähre nehmen und so entschieden sie sich, die letzten Tage mit uns gemeinsam in Liencres zu verbringen. Sehr geil! Liencres war ein kleines Örtchen mit einigen Cafes und Supermärkten. Einige Kilometer die Küste entlang kam man dann zu einem kleinen Strand mitten umgeben von einem Naturschutzgebiet. Dort gab es links und rechts jeweils einen kleinen Strand und 1 Restaurant für jeden Abschnitt. Am Donnerstag gesellten sich Heiko (von der Leinewelle) und seine Frau und Kind mit zu unserer Runde. Als dann noch Matthias und Benjamin auf dem Parkplatz ankamen (den einen trafen wir zufällig und mit dem anderen hatten wir vorher schon geschrieben), war die Runde perfekt. Zusammen saßen wir nach einer gemeinsamen Surfsession in netter Runde um den Tisch und es wurde den ganzen Abend nett geklönt, gelacht und getrunken. Am Freitag morgen mussten wir einkaufen fahren und einige Kleinigkeiten in der Stadt erledigen. Als wir wiederkamen waren Heiko und seine Familie schon auf dem Sprung, sodass wir uns baldmöglichst auf Wiedersehen sagen mussten.

Das Wetter war sehr unbeständig und jede Stunde kam ein neuer Schauer über uns. Matthias verließ uns am Mittag auch in Richtung Playa de Vega und Benjamin war nach einer Reparatur in Santander auch gleich weitergezogen. Um so später der Tag, umso mehr Deutsche umzingelten uns mit ihren VW Bussen oder aufgepimpten Wohnmobilen. Da war für uns klar, eine Nacht noch und dann ziehen wir weiter. Am nächsten Morgen, ging es nach einer kurzen Surfsession und dem morgendlichen Kaffee in Richtung Santilla del Mar. Dort wollten wir uns eine Höhle mit Wandmalereien ansehen. Leider hatten ungefäht gefühlte 500 andere Menschen genau die selbe Idee :(. Also entschieden wir uns ganz schnell weiter, nach San Vincente de la Barquera zu fahren, um uns dort wenigstens die Burg in der Stadt anzuschauen. Nur gab es wieder das Problem. Wo zur Hölle soll man in so einer kleinen Stadt ein Wohnmobil parken?!

 Unmöglich!

Also mussten wir entscheiden, ob wir den ganzen Weg wieder zurückfahren oder ob wir doch noch weiter nach Playa de Vega fahren. Von Liencres hatten wir aber für diesen Moment genug und so entschieden wir uns, den Weg nach Vega anzutreten. 1 1/2 Stunden später waren wir am Playa de Vega, was 10 Minuten von Ribadesella entfernt lag, angekommen. Der Weg ist einfach immer wieder spektakulär. Nach einigen rechts und links Kurven ging es durch einen kleinen Tunnel weiter an einer Schlucht vorbei. Die Straße weiter standen einige von den Stelzenhäusern in engen Kurven, sodass man wirklich langsam daran vorbei fahren musste.

 Vorne am Strand angekommen parkten wir auf der linken Seite auf einer riesengroßen Wiese, auf der Benjamin und Matthias uns freudig begrüßten. Wir parkten inmitten von einigen Deutschen, Franzosen und Österreichern. Sehr nett war es hier! Von der Wiese aus kam man in 2 Minuten direkt zum Strand und die Wellen waren hier einfach wunderschön anzusehen. Den Strand bis zum Anfang gelaufen standen einige Restaurants, eine Surfschule und ein paar Schmuckverkäufer direkt vor den Restaurants. Herrlich! Schön wenig los und die Sonne kam auch endlich wieder heraus. Den Abend genossen wir auf der herrlichen Wiese, nach der abendlichen Surfsession und Turners Spaziergang. Am nächsten morgen war tolles Wetter und ich war die um 7:30 Uhr die erste auf dem Wasser. Stephan und seine Jungs folgten kurzzeitig später mit einer etwas älteren Dame, die sich aber auch erstaunlich gut auf dem Surfbrett machte.

Ich surfte eher vorne und übte das Aufstehen in den Weißwasserwalzen und die Jungs ließen sich von den super Wellen weiter hinten inspirieren. Nach 1 1/2 Stunden hisste ich die Flagge und ließ mich an den Strand treiben und gute 1 1/2 Stunden später kamen die Jungs dann auch aus dem Wasser. Was für eine Surfsession! Vorne an der Strandpromenade gab es öffentliche Toiletten und Duschen, sodass man für lau all das hatte, was man brauchte. Am Nachmittag fuhr Matthias nach Bilbao, um einen Kumpel abzuholen, wollte aber am nächsten Tag wiederkommen. Kaum war der eine weg kam Chris aus Hamburg mit seinem T4 Bulli um die Ecke gefahren. Er war auch schon eine Woche unterwegs und wollte nur eine Nacht bleiben und dann weiter. Nach einigen Runden Kniffel und super Unterhaltungen währenddessen, war es auch schon wieder Zeit fürs Bett. Am Freitag stand Stephan mit starken Schulterschmerzen auf und ich war von den letzten Tagen geplättet. Deshalb war der Freitag ein Aufräum- und Gammeltag.

Die meisten Deutschen waren mit ihren Campern abgereist und wir legten uns bei 29°C an den Strand und genossen das nichtstun. Gegen 14 Uhr trudelten Matthias und sein Kumpel ein und Benjamin, Stephan, Turner und ich machten einen Spaziergang. Die Berge und der kleine Wald, der hinter der großen Wiese lag, waren eine super Abwechslung zum Strand. Am Abend trudelten noch zwei Freunde von Matthias ein und zusammen ging es in die kleine Bar direkt an der Promenade gelegen, in der wir uns einen leckeren Mojito für 5€ gönnten. Samstagmorgen entschied ich mich eine Runde joggen zu gehen. Nachdem ich eine Runde gelaufen war lief ich nochmal an den Strand, wo Turner mir plötzlich freudig hinterhelief und mitkommen wollte. Also liefen wir eine Runde auf und ab am Strand. Danach gab es eine kleine Dusche (Stephan ist der beste Duschschlauchhalter der Welt) und der Morgen konnte starten. Kurze Zeit später trudelten aber einige Polizeiautos, sowie Motorräder ein und gingen zu jedem Auto und forderten uns auf den Platz zu verlassen, da campen dort verboten wäre. Nach knapp einer Woche?! Naja also packten wir unseren Kram und tranken zum Abschluss noch mit allen einen Kaffee. Da wir Andre am Sonntag abholen mussten, machten wir uns auf den Weg nach Bilbao.

 

 Über Umwege, da wir nach einer kompetenten Lösung für einen spanischen Gasanschluss suchen mussten, ging es innerhalb von 5 Stunden nach Sopelana. Die schlechteste Idee die man in Spanien haben kann, am Wochenende nachmittags zu denken, man könne einen super Stellplatz an einem Strand bekommen, hat falsch gedacht.

Wir parkten also oben am Campingplatz auf einer Wiese und gaben Turner seinen wohlverdienten Auslauf. War natürlich bei 31°C Außentemperatur nicht so spassig aber was blieb uns anderes übrig. Am Abend genossen wir den Sonnenuntergang in Sopelana, der mal wieder herausragend war!

 

Nun blicken wir auf den heutigen Tag und freuen uns, unseren ersten Gast im Wohnmobil begrüßen zu können.

Wir freuen uns auf André und die kommende Woche mit neuen Erlebnissen und dieses Mal zu viert!