Abenteuer  -  Surftrip

SÜDFRANKREICH 

Wir waren in den letzten Jahren viel gemeinsam unterwegs. Den ersten gemeinsamen Urlaub hatten wir im Jahr 2013. Da ging es für uns in Richtung Südfrankreich. Das "Pure Surfcamp "https://www.puresurfcamps.com/

hat mir in den ersten Surfeinstieg weitergeholfen und mit Stephan als "Surflehrer" an meiner Seite gingen meine Surfanfänge noch viel leichter.

Da Stephan dieses Camp in den letzten Jahren immer besucht hatte war dieses auf jeden Fall ein gelungener Anfang.

 

DÄNEMARK

Danach besuchten wir zusammen Dänemark. Dies war bei 0 Grad Außentemperatur echt nicht gerade geeignet für Sonnenanbeter aber für uns auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Wir fuhren bis fast nach Klitmoller und verbrachten dort einige Nächte mit Turner. Auf unserer Reise trafen wir Heiko, der zusammen mit Stephan nach wie vor an dem Projekt "Leinewelle" in Hannover pfeilt. Den nächsten Sommer fuhren wir bis nach Nordspanien und sahen wieder einiges Neues und Eindrucksvolles von der Welt. San Sebastian ist eine empfehlenswerte Stadt, für jeden der Lust auf kleine Gassen, Tapas und guter spanischer Musik hat. Die Strände von San Sebastian sind in den Sommermonaten leider sehr crowded. Dennoch lohnt sich der Aufenthalt auf jeden Fall.


MADEIRA

 Im Dezember 2014 ging es für uns nach Madeira. Dort verbrachten wir die Tage in Funchal, welches selbst im Dezember noch mit 24 Grad mitspielen kann. Die Nordseite der Insel, auf der die Wellen um Welten besser waren, hatte leider nur Regen und 15 Grad zu bieten. Dafür wärmte uns das Nationalgetränk "Poncha" wieder auf :). Die Insel war in den 5 Tagen umrundet und wir lernten viele nette neue Leute kennen, die ebenfalls das Surfen als Leidenschaft teilten.

Rudolpho und sein Ziehsohn Belmiro hatten eine eigene Surfschule auf der Nordseite der Insel, welche in einem kleinen Örtchen namens Porto Da Cruz gelegen ist. Mittlerweile hat Belmiro sein eigenes Ding gestartet. Dazu findet ihr die Website weiter unten.

Madeira wird leider zu oft als Wander- und Senioreninsel bezeichnet. Ich fand diese Insel wundervoll und wir konnten viele neue Eindrücke auf der Reise mitnehmen.

Hier ein Link zur Internetseite:

www.salty.pt/


BALI

Im März 2016 ging es das erste Mal auf eine Fernreise. Durch meine Zeit in Australien kannte ich Langstreckenflüge. Der Flug nach Bali war trotz dessen ziemlich anstrengend und Nervenaufreibend. Am Anfang freut man sich noch über all die tollen Annehmlichkeiten im Flugzeug und am Ende des Fluges kann es einem nicht schnell genug gehen. Im Vorfeld hatten wir über Airbnb ein super schönes kleines Guesthouse in Sanur ausfindig gemacht.

Bei unsere Ankunft auf Bali wurden wir herzlich von unserem Fahrer in Empfang genommen. Mit Dewa verbrachten wir den Großteil unseres Urlaubs der uns für echt wenig Geld (12€ am Tag) durch Bali an die schönsten Orte führte. Dewas Leitspruch jeden Tag war "Keep Smiling" und so wurde jeder Tag mit guter ausgelassener Laune vebracht.

Nach Uluwatu, Kuta (Surfschule https://greenwavesurfbali.com/lessons/beginner/)und Canggu war es spontan Zeit für einen Tapetenwechsel. Da unser Urlaub auf den "Day of Silence (ein Tag an dem keiner sein Zimmer verlassen durfte und man keine Musik/TV spielt) fiel mussten wir eine passende schnelle Alternative finden. Also sah ich mich um und fand auf der Gilli Air die passende Location für zwei Nächte. Also ging es nach Ubud, wo wir mit dem Speedboat zur Insel kamen. Zu Fuß ging es dann mit dem Nötigsten auf den Weg zu unserem Hostel. Dieses lag direkt am Strand am oberen Teil der Insel. https://www.facebook.com/ardibeltzabungalow15/?fref=ts --> Nochmal der Link zu unserem Hostel dort Ardi Beltza Bungalows

Die Zeit auf Gilli Air war außergewöhnlich. Keine fahrbaren Untersätze und keine Polizei. Man spührt die Liebe zur Natur und zur Raggaemusik. Den Abend verbrachten wir mit anderen Urlaubern und Bewohnern der Insel am Strand bei Livemusik und einem leckeren Abendessen. Ein Traum!

Leider gingen die zwei Wochen dann doch schneller um als gedacht und so ging es nach wieder zurück ins kalte Deutschland.

Im März 2017 traf uns die schockierende Nachricht, dass unser Fahrer Dewa nach einem Schlaganfall im Koma lag und wenig später verstarb.

Leider konnten wir Ihn nie wieder sehen und das hätten wir sooo gerne. :(   Ruhe in Frieden


TENERIFFA

Im Mai 2015 besuchten wir Stephans Kumpel Moritz auf Teneriffa. Er stellte uns ein mega schönes Appartment nahe seines Ortes zur Verfügung. Die weiteren Tage zeigte er uns ein wenig etwas von Teneriffa und die beliebtesten Surfsports.

Wir fuhren zusammen im Buggy den Tide hinauf und konnten den wunderschönen Sternenhimmel am Abend betrachten. Leider hatten wir nur nicht bedacht, dass es eventuell am Abend ziemlich kalt werden kann (erst Recht in einem offenen Auto) und mussten frierend den ganzen Weg zurück.

Nichts destotrotz konnten wir die 5 Tage die wir dort hatten genießen.

Ein kleiner Tipp*: Cremt euch ein! Trotz dessen Stephan gut Vorgebräunt war und sich regelmäßig mit Sonnencreme eingeschmiert hat, hat ihm die Kanarische Sonne...sagen wir mal....übel mitgespielt. Zu lange Surfsessions haben ihren Tribut gefordert. Geheimtipp: Nachts auf den Tide!!! 

Aber zieht euch warm an :)


BASKENLAND

Den letzten Sommer verbrachten wir wieder in Nordspanien und hätten es fast bis nach Portugal geschafft. Spätestens dort stand für uns fest, sollte es mal ins Ausland gehen, würden wir Spanien auf keinen Fall auslassen wollen. Mit Annie und Timon (die wir bei Facebook über die Surfergruppe "Surftravellers" kennenlernten) verbrachten wir dort einige schöne Wochen an Spots wie Sopela, Liencres, Vega etc.

Das wichtigste an so einem Roadtrip ist, dass man sich einig darüber ist ob viel gefahren wird, um möglichst viel zu sehen, oder länger gestanden wird. Denn anders als erwartet kann es so zu Unannehmlichkeiten in der Reisegruppe kommen. Sind die Feinheiten bei der Suche von mitreisenden im voraus geklärt steht einem coolen Urlaub mit coolen Leuten nichts im Wege.

Tipp: Reist ihr gerne mit Unbekannten und sucht Mitreisende? Dann sucht  Sie euch am besten über eine Gruppe auf z.B. Facebook und lernt euch vorher kennen um einschätzen zu können ob ihr wirklich mit diesem Menschen reisen wollt. Bedenkt dabei aber bitte: Es gibt nicht nur vernünftige Menschen auf Facebook und Co. Im Vorfeld vielleicht mal einen Videochat einrichten um Gefahren aus dem Weg zu gehen.


 Seither warten wir nur noch gespannter auf neue Abenteuer die wir mit Menschen unseresgleichen teilen können.

Dies ist nur ein erster Eindruck für euch um festzuhalten was wir in den letzten Jahren alles erleben durften.


 Wir hoffen, es gefällt euch!