Turner

Als wir Turner im Oktober 2014 bekamen, wussten wir, auf was wir uns einlassen. Bevor es Turner gab, stand schon immer die Idee eines weiteren Familienmitgliedes im Raum. Wir suchten also über das Internet auf verschiedensten Plattformen nach dem passenden Wegbegleiter. 

Dann fand ich bei Facebook eine Züchterin für Rhodesian Ridgebacks aus der Nähe von Neustadt a. Rbg. Sie hatte davon berichtet, wie die kleinen ihres F-Wurfs hießen und schickte uns einige Fotos und da war es um Stephan und mich geschehen. Wir riefen bei der Züchterin an und vereinbarten einen Termin.

Bei der Züchterin angekommen, rannten auch schon 7 ausgewachsene Ridgebacks auf uns zu. Als wir dann in den kleinen Nebenraum kamen, wo die kleinen Welpen auf uns warteten, knieten wir uns hin und warteten darauf, was passiert. Der erste der kam war unser kleiner "Turner". Er fing an, an Stephans Armbändern zu knabbern (man sagt ja die Hunde suchen sich ihr Herrchen aus). Wir schauten uns die anderen kleinen Welpen dennoch aber wir hatten bereits unser Herz an Herr Blau (Turner war gekennzeichnet durch ein blaues Halsband), verschenkt. Wir unterhielten uns nochmal mit der Züchterin die uns einige Infos über die Rasse gab. 

 

Wir fuhren also wieder nach Hause und ließen uns die Sache durch den Kopf gehen. Damals wohnten wir noch in vierten Stock eines Mehrfamilienhauses und wollten eigentlich warten bis wir ein ordentliches zu Hause,für einen Hund wie Turner, hatten. Also ließen wir von der Hundidee ab. Eine Woche verging. Den Samstag danach war ich arbeiten und als ich abends nach Hause kam empfing Stephan mich an der Tür. Als ich hinter Stephan dann Turner erblickte, der auf mich zugelaufen kam. Er war so schüchtern und zurückhaltend und wie ein kleiner zerbrechlicher Hund. Alles in Allem eine gelungene Überraschung!

 

Seither ist Turner an unserer Seite und hat Stephan ständig in seiner Selbstständigkeit begleitet. Ob auf Baustellen, im Großhandel oder bei Freunden. Turner ist immer ein gerngesehener Gast 😊. Durch seine Größe scheint er erst immer sehr furchterregend aber auf den zweiten Blick kann man ihn nur liebhaben.

 

Er ist mit uns schon ein wenig rumgekommen. Ob Dänemark oder Timmendorf, Turner war immer dabei. Diese Reise wird eine riesige Umstellung für ihn werden, aber die Freiheit die Turner dadurch bekommt, wird er lieben!